Kongress: 68/18 – Geschichte wird gemacht 

7. – 9. Dezember 2018

Konzept

Im Sinne des Jubiläums von 50 Jahren 1968 versucht der Kongress an die historischen Errungenschaften der 68er zu erinnern und diese zugleich vor dem Hintergrund gegenwärtiger politischer Herausforderungen zu reflektieren. Als ein Kongress der Vielen möchten wir daher mit unterschiedlichen Menschen ins Gespräch kommen, die zusammen ein kollektives Gedächtnis der 68er erzeugen können und eine alternative Erzählung zum gegenwärtigen System hervorbringen: mit Zeitzeug*innen der 68er, kritischen Wissenschaftler*innen, Aktivist*innen aus verschiedensten Bereichen, den sozialen Bewegungen, dem Kulturbereich, dem Journalismus, aus Parteien und Gewerkschaften. Eine wesentliche politische Leitidee, der sich das zentrale Podium widmet wird, „Migration is not a crime“ sein. Sie wird verstanden als konkrete Übersetzung von ’68 in die Gegenwart und ruft zur internationalen Zusammenarbeit und multikulturellen Solidarität auf.

By Stiftung Haus der Geschichte – 2001_03_0275.0341, CC BY-SA 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=44807288

Programm

Wir planen derzeit mit 12 parallel laufenden Themenschienen wie unter anderem: Soziale Bewegung, Frauenbewegung, Antirassismus, kritische Wissenschaften, Kunst und Kultur oder Internationales. Parallel werden wir eine durchgängiges Kinoprogramm anbieten, mit Filmen wie „I am not your negro“ oder „Hamburger Gitter“. Es wird außerdem praktische Workshops geben, wie ein Theaterworkshop oder ein Argumentationstraining gegen Rechts. Außerdem werden mehrere Autor*innen in einer Booklaunch ihre Autobiografien oder Arbeiten (neu erschienen oder neu aufgelegt) präsentieren. Es soll eine Bücherwelt geben, wo sich unterschiedliche Verlage und Publikationen darstellen können. Außerdem wird zusätzlich ein kultureller Abend organisiert mit Livemusik und abschließender Party.

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Gäste

unter anderen haben bisher zugesagt:

Elin Errson, Didier Eribon, Tithi Bhattacharya, Kevin Kühnert, Kathrin Hartmann, Kerem Schamberger, Gisela Notz, Alex Demirovic, Frank Deppe, Tariq Ali, Ingrid Gilcher Holty, Ulrike Heider, Angelika Nguyen, Morus Markard, Bhaskar Sunkara, Andreas Kemper, Jan Majicek, Thomas Ebermann, Tadzio Müller, Jon Lansman, Klaus Meschkat

Des Weiteren sind Delegationen aus verschiedenen Ländern eingeladen, so zum Beispiel eine Studierendendelegation von Momentum. Hier wird außerdem ein Delegiertenplenum verschiedenster Aktivist*innen aus Europa organisiert werden, die den Kongress mit einer Rallye in hoffnungsvoller Perspektive auf ein „Neues ’68“ beenden sollen.

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Teilnehmer*innen

Wir rechnen mit ungefähr 800 bis 1000 Teilnehmer*innen. Es wird bundesweite, koordinierte und teils subventionierte Anreisemöglichkeiten per Bus und Zug geben.